Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Made with Xara Ultraschall und Pränataldiagnostik Ersttrimester-Screening (Nackentransparenz-Messung) Dies ist eine Untersuchung zur Errechnung der individuellen statistischen Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Chromosomenstörung (z.B. Trisomie 13, 18 oder 21) oder eines schwerwiegenden Herzfehlers. Anhand der Messung der Nackentransparenz, der Darstellung des kindlichen Nasenbein sowie anderer Marker in Kombination mit einer Untersuchung zweier Hormone im mütterlichen Blut (PAPP-A, freies ß-HCG) können gut 90% der Chromosomen- störungen pränatal entdeckt werden.  Fehlbildungssonographie und fetale Echokardiographie In der 20. bis 22. Schwangerschaftswoche können die meisten relevanten Fehlbildungen entdeckt werden. Bei dieser Ultraschalluntersuchung werden alle Organsysteme des Feten beurteilt und es kann eine differenzierte Abklärung spezieller Fragestellungen und Risikofaktoren erfolgen. Dabei wird auch das fetale Herz untersucht. Es können so Herzfehler und Fehlbildungen der angrenzenden Blutgefäße ausgeschlossen werden. Doppler-Sonographie Mit Hilfe der Dopplersonographie können mütterliche sowie auch kleinste kindliche Blutgefäße dargestellt und ihre Durchblutung überwacht werden. So können Risiken für eine sich entwickelnde Wachstumsstörung des Feten ent- deckt und eine mögliche Mangelversorgung des ungeborenen Kindes rechtszeitig erkannt werden. Invasive Diagnostik Chorionzottenbiopsie: Bei dieser Untersuchung wird ab der 12. SSW mit einer dünnen Nadel unter Ultraschall kontrolle Muterkuchengewebe (Chorionzotten) entnommen. Amniocentese (Fruchtwasseruntersuchung): Bei dieser Untersuchung wird ab der 15. SSW mit einer dünnen Nadel unter Ultraschallkontrolle Fruchtwasser durch die mütterliche bauchdecke entnommen.