Fehlbildungssonographie und fetale Echokardiographie    Der Organ-Ultraschall ist eine ergänzende Untersuchungsmaßnahme, wenn Auffälligkeiten bei anderen Untersuchungen aufgetreten sind. Werden Fehlbildungen oder eine Erkrankung festgestellt, können  auf  diese  Weise  frühzeitig Maßnahmen  für den  weiteren  Schwangerschaftsverlauf und die Geburt ergriffen werden.      Allerdings wird ein Organ-Ultraschall nur in bestimmten Fällen durchgeführt: bei Auffälligkeiten in den Vorsorge-Untersuchungen bei Erbkrankheiten der Eltern oder anderer Familienmitglieder bei einer Erkrankung der Mutter, die die Entwicklung des Kindes negativ beeinflusst bei einer medizinischen Behandlung der Mutter während der Schwangerschaft (z.B. Medikamenteneinnahme,               Röntgen, Strahlen- oder Chemotherapie) bei Eltern, die bereits ein krankes oder von einer Fehlbildung betroffenes Kind haben bei Problemen in einer frühen Phase der Schwangerschaft Die Untersuchung dauert etwa 30 bis 40 min. Beurteilt werden Aussehen und Funktion aller sichtbaren Organe des Fötus’ und andere Merkmale wie Wachstum, Fruchtwassermenge, Blutfluss in der Nabelschnur, Lage und Aussehen des Mutterkuchens (Plazenta) sowie dessen Durchblutung.   Allerdings kann eine Ultraschall-Untersuchung nicht alle körperlichen und chromosomalen Fehler oder andere Krankheiten entdecken, zumal die Untersuchungsbedingungen durch die ungünstige Lage des Kindes oder einer zu starken Bauchdecke der Mutter erschwert sein können. Meinen Aufklärungsbogen zum Herunterlagen finden Sie hier:    Made with Xara Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dres. med. Manfred und Sven Eckert